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Autorenlesung

Christopher Kopper: „Bankiers unterm Hakenkreuz“

7. Februar 2006
 

„Bankiers unterm Hakenkreuz“, erschienen 2005 im Hanser Verlag, versammelt eine Reihe von Portraits deutscher Spitzenbankiers wie Max Warburg, Emil Meyer, Karl Rasche, Hermann Josef Abs oder Karl Blessing. Gleichzeitig gibt Kopper einen historischen Überblick der deutschen Großbanken: Bankenkrise 1931, Verstrickung mit dem NS-Regime, „Entnazifizierung“. Sein Anliegen: „Ich will den Typ des angepassten Bankers veranschaulichen, der versuchte, Business as usual zu machen.“

Christopher Kopper, Jahrgang 1962, aufgewachsen in Kronberg/Taunus, studierte Neuere Geschichte, Volkswirtschaft und Politische Wissenschaften in Frankfurt am Main und Bochum. Nach der Promotion war er Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Göttingen. Von 1998 bis 2003 lehrte er als Gastdozent an verschiedenen amerikanischen Universitäten. Seit 2004 ist er Lehrbeauftragter an der Universität Bielefeld. „Bankiers unterm Hakenkreuz“ ist sein zweites Buch zur Geschichte der deutschen Banken im „Dritten Reich“.
 
Die Lesung von Christopher Kopper veranstalteten wir gemeinsam mit der Buchhändlerin Gisela Schrörs am 7. Februar 2006 in unseren Räumen.

Stimmen zum Buch

Financial Times Deutschland, 03.08.2005

„Anschaulich zu lesen geht Historiker Kopper den Aktivitäten der Bankiers und Bankhäuser nach, schildert 'Arisierungen‘, den Einfluss der Nazis und das expansive Engagement in Belgien, Holland, Österreich, der Tschechoslowakei und Rumänien.“
 

Interview mit Christopher Kopper

in Journal Frankfurt: Artikel lesen
 

Wer marschiert hinter dem ersten Tank?

Artikel von Christian Siedenbiedel in F.A.Z., 9. Februar 2006

„Wenn der Sohn des früheren Vorstandssprechers der Deutschen Bank sich mit dem dunkelsten Kapitel des Finanzplatzes Deutschland auseinandersetzt, dann ist allein diese Konstellation bemerkenswert. Entsprechend voll war es am Dienstag abend in den Räumen von Pflüger Rechtsanwälte in Frankfurt, als Christopher Kopper, Sohn von Josef Ackermanns Vorvorgänger Hilmar Kopper, aus seinem Buch 'Bankiers unterm Hakenkreuz‘ las und Fragen beantwortete. […]“

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