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Zitiert, Dr. Norbert Pflüger
18.06.2009

Boni und kein Ende – Wie Dresdner-Banker doch noch an ihre Millionen kommen wollen und Barclays-Manager absahnen

„All diese Institute hatten Staatshilfe in Anspruch genommen und sind daher mit Auflagen konfrontiert. Das dürfte ein Grund sein, warum die Institute sich so rasch wie möglich wieder vom Staat freikaufen wollen. ‚In einer ersten Reaktion auf die Krise haben Banken die Boni drastisch zusammengestrichen’, sagt Norbert Pflüger, Anwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. So sind die Boni bei deutschen Banken nach Angaben des statistischen Bundesamtes für 2008 um ein Drittel zurückgegangen. Doch das dürfte sich rasch ändern. ‚Besondere Kenntnisträger in den Banken werden künftig bevorzugt behandelt werden, zulasten der breiten Masse’, sagt Pflüger. Er rechnet damit, dass vor allem Investmentbanker, die jetzt als erste wieder Gewinne erzielen, mit höheren Fix-Gehältern geködert werden, weil die Banken sich angesichts des öffentlichen Drucks bei den Boni zurückhalten müssten.”

Dr. Norbert Pflüger, zitiert in Süddeutsche Zeitung, 18. Juni 2009, Artikel von Martin Hesse und Andreas Oldag