Pflüger Rechtsanwälte | Rechtsanwälte, Fachanwälte für Arbeitsrecht Frankfurt | Zitiert
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23.09.2015

Legal, Illegal, Scheißegal? Stimmen zur Uber-Strategie

Das Magazin FRIZZ beschäftigte sich mit dem Fahrdienst Uber und stellte die Frage: „Ein Rechtsstreit im Ausland mit englischer Verhandlung, kann man das noch ,Recht‘ nennen?“ FRIZZ zitiert dazu Rechtsanwältin Lara Sherman: „Führt man sich die Situation vor Augen, in der die Uber-Fahrer sich befinden, kommt die Vereinbarung, Streitigkeiten in Amsterdam zu führen, wohl einem Rechtsverlust gleich. Es ist unwahrscheinlich, dass viele Fahrer einen solchen Rechtsstreit führen, bei dem ganz andere Kosten entstehen, als wenn vor dem örtlich zuständigen Amtsgericht geklagt würde. Sowohl das Bundesarbeitsgericht als auch der Bundesgerichtshof vertreten die Auffassung, dass internationale Gerichtsstandsvereinbarungen nicht einem Rechtsverlust gleichkommen dürfen. Dies kann meines Erachtens der Fall sein, so dass damit der Rechtsweg zu den ordentlichen Gerichten eröffnet wäre. Entscheidend ist aber, wie sich der konkrete Einzelfall darstellt.“

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FRIZZ Mittelhessen, Ausgabe Dezember 2014, S. 24f., Rubrik FRIZZ Mobil