Pflüger Rechtsanwälte | Rechtsanwälte, Fachanwälte für Arbeitsrecht Frankfurt | Zitiert
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04.03.2015

Schwedische Arbeitnehmer lassen sich Chip implantieren - freiwillig

In Schweden lassen sich Büroangestellte einen Chip einpflanzen, berichtet www.faz.net am 25.02.2015 und zitiert Rechtsanwältin Lara Sherman zu den arbeitsrechtlichen Konsequenzen: „Das Ganze muss aber auf jeden Fall freiwillig sein.“ Das Portal weiter: „Niemand dürfe zu einem Implantat gezwungen werden, das verhindere das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit. Als Kündigungsgrund halte eine Weigerung demnach also nicht stand. Auch wer sich freiwillig einen Chip einsetzen lasse, sollte laut Sherman die Hoheit über seine Daten nicht hergeben. Das Bundesdatenschutzgesetz verlange, dass der Betroffene ausdrücklich einwillige, welche Daten verwendet werden; ob also nur Tür und Kantine mit dem Chip gesteuert werden oder noch andere Funktionen beinhaltet sind. ,Das muss im Vorfeld schriftlich und eindeutig erfolgen‘, sagt die Anwältin.“

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