Pflüger Rechtsanwälte | Rechtsanwälte, Fachanwälte für Arbeitsrecht Frankfurt | Zitiert
Zitiert, Autoren, Dr. Norbert Pflüger
30.07.2018

Wann Chefs Hitzefrei geben müssen

Wie warm es in Innenräumen bei der Arbeit sein darf, ist in einer technischen Regelung der Arbeitsstättenverordnung genau festgelegt, schreibt die F.A.Z im Artikel „Wann Chefs Hitzefrei geben müssen“ und zitiert dabei Rechtsanwalt Dr. Norbert Pflüger. Die Obergrenze für Temperaturen im Innenraum liege bei 35 Grad, allerdings – so Dr. Pflüger – gelte diese Obergrenze nur für Berufe, für die diese Hitze ein Ausnahmefall ist.

Der Arbeitgeber „muss dafür sorgen, dass seine Angestellten von der Arbeit nicht gesundheitlich beeinträchtigt werden“, so Dr. Pflüger. „Bei 30 Grad könne der Chef darüber nachdenken, die Arbeitszeiten anzupassen … Denn wer früher anfängt, der kann nachmittags schon in der Sonne liegen, statt im Büro zu brüten. Auch könnten Getränke bereitgestellt werden. Das alles fällt unter die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers.“ „Auch die Arbeit von zu Hause ist eine Möglichkeit, um das stickige Büro zu meiden.“ Allerdings müsse das Home-Office Anforderungen erfüllen. „So müsse die Kommunikation mit dem Büro abgestimmt sein und unter anderem ein sicherer Datenverkehr gewährleistet werden. Als spontane Lösung für heiße Tage ist das Home-Office also nicht geeignet.“ 

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Dr. Norbert, zitiert in F.A.Z., 27. Juli 2018, Beruf und Chance / Arbeitsrecht